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Volkskörper
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Der Volkskörper ist einerseits ein Begriff der deutschen Bevölkerungswissenschaft, der in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts entstand und bis in die Zeit des Nationalsozialismus zunehmend rassenbiologisch definiert wurde. Nach 1945 wurde der Begriff weitgehend synonym mit âPopulationâ bzw. âBevölkerungâ gebraucht. Andererseits diente Volkskörper im politischen Sprachgebrauch als Metapher, die ein organizistisches und biologistisches VerstĂ€ndnis von âVolkâ und Gesellschaft ausdrĂŒckte. Sie wurde in Deutschland wĂ€hrend des 19. und 20. Jahrhunderts vor allem in antisemitischen und rassenhygienischen Texten benutzt, um das als biologische und rassische Einheit konzipierte âVolkâ semantisch gegenĂŒber sogenannten âParasitenâ, âSchĂ€dlingenâ und âKrankheitenâ abzugrenzen. In diesem naturalistischen Sinne wurde die âAusscheidungâ solchermaĂen zu krankmachenden Elementen erklĂ€rter Bevölkerungsgruppen begrĂŒndet. Die Metapher des Volkskörpers stand deshalb wĂ€hrend des Nationalsozialismus in einem engen Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassen- und Euthanasiepolitik.
Contents
âą Literatur
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Körpermetaphern in der politischen Sprache
Die metaphorische Ăbertragung medizinischer Begriffe und Sprache auf die Bereiche Gesellschaft, Politik und Geschichte lĂ€sst sich bis in die Antike zurĂŒckverfolgen.cite-ref-1[1] Platon etwa versteht in Politeia und im Timaios den menschlichen Körper als ein Abbild des Staates. Aristoteles verwendet den Organismusvergleich zur ErklĂ€rung des gesellschaftlichen Aufbaus. Titus Livius erzĂ€hlt im Zusammenhang mit der Sezession der Plebejer 494 v. Chr. die Fabel vom Bauch und den rebellischen Gliedern, die dem Bauch den Dienst verweigern und deshalb nicht mehr ernĂ€hrt wĂŒrden.
Aus dem von William Harvey entwickelten medizinischen Blutkreislaufmodell ging im 16. Jahrhundert eine Zirkulationsmetapher hervor, die in politischen Texten groĂe Wirkung entfaltete. Bereits Thomas Hobbes griff im Leviathan das Zirkulationsmodell auf, wĂ€hrend die Kreislaufmetapher im 18. Jahrhundert eine Konjunktur erlebte. Besondere Bedeutung gewannen Körpermetaphern dann in der französischen Revolution. Vor allem Vertreter des Dritten Standes griffen Metaphern des Blutkreislaufs und den medizinischen Vitalismus auf, um neue Ideale sozialer Gleichheit zu formulieren.
Volkskörper im 19. Jahrhundert
In dieser Form tauchte der Begriff des Volkskörpers auch in der deutschen Sprache auf. Das Deutsche Wörterbuch etwa fĂŒhrt den Begriff auf die Geschichte der französischen Revolution von Friedrich Christoph Dahlmann zurĂŒck, der vom âvolk als lebende[m] organismusâ schreibt: âein gesundes staatsprinzip ⊠erfrischt zugleich den blutumlauf im ganzen volkskörperâ.cite-ref-2[2]
Referenzbegriff des Antisemitismus
Unter dem Einfluss von Evolutionslehre und Sozialdarwinismus wurde die Metapher des Volkskörpers im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zunehmend naturalistisch aufgefasst. Damit sollte einerseits eine unbedingte AbhĂ€ngigkeit verschiedener gesellschaftlicher Gruppen voneinander zum Ausdruck gebracht werden. Andererseits pathologisierten Autoren und Publizisten damit jeweils das, was sie besonders ablehnten. So wurde der Begriff zunĂ€chst vor allem von Antisemiten gebraucht, um die Notwendigkeit zu begrĂŒnden, Juden als angeblich âschĂ€dliche Elementeâ aus der Gesellschaft âauszuscheidenâ.
Der Hofprediger Adolf Stoecker etwa formulierte:
âDas moderne Judentum ist ein fremder Blutstropfen in unserem Volkskörper; es ist eine verderbliche, nur verderbliche Macht.â
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Adolf Stoecker
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Rede (1880)
Volkskörper in den Bevölkerungswissenschaften
Der Volkskörper war jedoch nicht nur politische Metapher, sondern fand auch Eingang in den wissenschaftlichen Sprachgebrauch. Vor allem in Disziplinen wie der Bevölkerungsstatistik, der Bevölkerungstheorie und Genealogie, die sozusagen den harten Kern der diffusen Disziplin âBevölkerungswissenschaftâ bildeten, wurde seit der Mitte des 19. Jahrhunderts die Frage nach dem ökonomischen âWert des Menschenâ gestellt. In diesem Kontext wurde der âVolkskörperâ nicht notwendig mit den selektionistischen Aspekten des Sozialdarwinismus verknĂŒpft. Rudolf Goldscheids wirkmĂ€chtiges Konzept der âMenschenökonomieâ etwa definierte den Menschen zwar als âbiologisches Kapitalâ und fĂŒhrte als Mittel zur qualitativen Aufwertung des âVolkskörpersâ explizit die âFortpflanzungshygieneâ an. Dazu rechnete er aber vor allem eine âProduktivitĂ€tspolitikâ wie Kinderschutz, Mutterschutz, JugendfĂŒrsorge, Mutterschaftsversicherung etc. und lehnte selektionistische MaĂnahmen im Sinne einer âAusleseâ ab.cite-ref-5[5]
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts und zumal nach dem Ersten Weltkrieg radikalisierte sich hingegen der bevölkerungspolitische Ansatz, der solche negativen MaĂnahmen befĂŒrwortete. Auch die Rassenhygiene griff dabei den Begriff des Volkskörpers auf. Wilhelm Schallmayer etwa definierte die âVererbungshygieneâ als Wissenschaft, welche âdie erbliche Konstitution des Volkskörpersâ zu verwalten habe.cite-ref-6[6] Er argumentierte:
âBei naturwissenschaftlicher Betrachtungsweise der Politik erscheint als deren letztes Ziel die Schaffung der Bedingungen möglichst dauerhafter Erhaltung und womöglich auch eines gedeihlichen Wachstums des Volkskörpers. Nun hĂ€ngt die KonkurrenzfĂ€higkeit der Völker und Staaten einesteils von ihren ererbten QualitĂ€ten ab, andernteils von der VerfĂŒgung ĂŒber jene nur durch Tradition von Generation zu Generation ĂŒbertragbare Machtmittel, welche die Kultur liefert. Daraus folgt offenbar, daĂ nicht nur die letzteren, die KulturgĂŒter, sondern auch die generativen menschlichen Erbwerte Gegenstand der Politik sind, wenigstens einer um- und weitsichtigen Politik.â
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Wilhelm Schallmayer
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BeitrÀge zu einer Nationalbiologie (1905)
Volkskörper nach dem Ersten Weltkrieg
Der Erste Weltkrieg und seine unmittelbaren Folgen stellten fĂŒr den Gebrauch organizistischer Topoi eine ZĂ€sur dar. Wurde bis dato nicht zuletzt die groĂe Kraft des deutschen âVolkskörpersâ beschrieben, so deutete man den nationalen Zustand wĂ€hrend der Weimarer Republik ĂŒberwiegend in den Kategorien von Krankheit und Gesundung. Politiker wie Theodor Lewald forderten als Ersatz fĂŒr die verlorengegangene Wehrpflicht eine Sportpflicht einzufĂŒhren, um so den Volkskörper zu stĂ€rken.cite-ref-8[8] Der Statistiker Friedrich Burgdörfer etwa fasste 1932 in seinem Buch Volk ohne Jugend die verbreitete Sorge um die âfortschreitende Ăberalterung und Vergreisung unseres Volkskörpersâ in die dramatischen Worte: âDas deutsche Volk treibt biologisch dem Abgrund zu.âcite-ref-9[9] Der SiebenbĂŒrger Johann Bredt prĂ€gte mit seinem Buchtitel Volkskörperforschung, erschienen 1930 in Breslau, einen Begriff, der Nachahmer fand.
Volkskörper im Nationalsozialismus
Im Nationalsozialismus wurden diese verschiedenen Entwicklungslinien kombiniert, âVolkskörperâ wurde oftmals synonym mit dem ârassischenâ Aufbau eines âVolkesâ gesetzt. Adolf Hitler benutzte in Mein Kampf den Begriff des Volkskörpers sowohl in antisemitischen als auch in rassenhygienischen und antimarxistischen Kontexten als Referenz angeblicher Erkrankung und Vergiftung.cite-ref-10[10] Das Gesetz zur VerhĂŒtung erbkranken Nachwuchses wurde mit dem âWillen der Regierungâ begrĂŒndet, âden Volkskörper zu reinigen und die krankhaften Erbanlagen allmĂ€hlich auszumerzen.âcite-ref-11[11] Im Vorwort des Kommentars zu den NĂŒrnberger Rassegesetzen sprach sich StaatssekretĂ€r Wilhelm Stuckart 1936 entschieden gegen jegliche âRassenâmischung aus:
âDie ZufĂŒhrung artfremden Blutes zu dem eigenen fĂŒhrt daher zu dem Volkskörper schĂ€dlichen VerĂ€nderungen, denn die HomogenitĂ€t, das instinktsichere Wollen eines Körpers wird dadurch geschwĂ€cht; an seine Stelle tritt eine unsichere, schwankende Haltung in allen entscheidenden Lebenslagen, eine ĂberschĂ€tzung des Intellekts und eine seelische Aufspaltung. Eine Blutmischung erreicht nicht eine einheitliche Verschmelzung beider sich fremder Rassen, sondern hat in der Regel eine Störung des seelischen Gleichgewichts in dem aufnehmenden Teil zur Folge.âcite-ref-12[12]
Bevölkerungswissenschaftler wie Friedrich Burgdörfer verstanden Volkskörper wĂ€hrend des Nationalsozialismus explizit in einem völkischen Sinne, also nicht nur als âBevölkerungâ:
âDieses âVolkâ ist nicht â wie die âBevölkerungâ â eine amorphe Summe von Individuen, sondern ein organisches Gebilde, ein Organismus. Wir sprechen mit Recht und mit Absicht von einem Volkskörper, einem Volksleib, dessen Zellen nicht die einzelnen Individuen in ihrer Isolierung, sondern die Familien sind, die bluts- und rassemĂ€Ăig sowie nach Sprache, Sitte und Kultur dem gleichen Volkstum angehören. [âŠ] Somit besteht das Volk auch nicht bloĂ aus der Summe der gegenwĂ€rtigen lebenden Volksgenossen, sondern dazu gehört alles, was von gleichem Blut war, ist und sein wird.â
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Friedrich Burgdörfer
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Bevölkerungsstatistik und Bevölkerungspolitik (1940)
Insgesamt wurde der Begriff des Volkskörpers wĂ€hrend der Zeit des Nationalsozialismus zu einer allgegenwĂ€rtigen Metapher, um die deutsche Bevölkerung als biologisch-rassische Einheit zu beschreiben, die gegenĂŒber verschiedenartigen Bedrohungen zu schĂŒtzen bzw. die von diversen Krankheiten, SchĂ€dlingen und Parasiten zu heilen und zu reinigen wĂ€re. âDie wissenschaftlichen Grundlagen bzw. Traditionslinien und das geistige Klima, in dessen Rahmen die eugenische Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten [âŠ] stattfinden konnte,â stellen Thorsten Hallig, Julia SchĂ€fer und Jörg Vögele dabei fest, âwaren bereits in den politischen Debatten ĂŒber die Degeneration des âVolkskörpersâ der Weimarer Republik gelegt worden.âcite-ref-14[14]
Das VerhĂ€ltnis der deutschen Bevölkerungswissenschaft zur rassischen Fundierung der âVolkskörperforschungâ im Nationalsozialismus ist umstritten. Der Soziologe Carsten Klingemann etwa hat argumentiert, die meist am soziologischen Denken geschulten Bevölkerungswissenschaftler hĂ€tten die âAufgliederung des Volkskörpersâ immer auch sozialstatistisch verstanden und sich weniger fĂŒr die vermeintliche HomogenitĂ€t einer Rasse interessiert als fĂŒr das, was im soziologischen Sinne als Stratifikation der Bevölkerung bezeichnet werden könne.cite-ref-15[15] Der Historiker Axel FlĂŒgel hat dagegen eine solche zu âformale Sichtweiseâ kritisiert, die konzeptionelle BrĂŒche bei der Verwendung des jeweiligen Vokabulars ĂŒbersehe. Am Beispiel der âVolksgeschichteâ Gunther Ipsens verweist er darauf, dass diese Form der Bevölkerungsforschung âhinter den differenzierten, eine Vielzahl regionaler, sozialer und kultureller Faktoren abwĂ€genden Stand der Bevölkerungswissenschaftâ zurĂŒckgefallen sei.cite-ref-16[16]
Semantischer Umbau nach 1945
Gunther Ipsen war es in erster Linie, der den Begriff des Volkskörpers auch nach 1945 noch gebrauchte, dabei allerdings semantisch umbaute. 1933 definierte er den Volkskörper noch als âdas Ganze der organischen Verfassung eines bestimmten rassischen Daseins als Ursprung des Gattungsvorgangs.â Dieser wiederum sei âder Vorgang, wodurch die Gattung die Dauer ihrer Art verbĂŒrgt, indem sie durch das Geschlecht die BeschrĂ€nktheit des individuellen Daseins sprengt.â In seinem Artikel âVolkskörperâ fĂŒr den GroĂen Brockhaus (16. Auflage) von 1957 definierte er diesen nunmehr als âdie Gesamtheit einer Bevölkerung, aufgegliedert nach Geschlecht, JahrgĂ€ngen, Alterklassen, Familienstand, Beruf u. a.âcite-ref-17[17] 1960 setzte er âVolkskörperâ mit âPopulationâ gleich als âDaseinsform einer durch commercium und connubium verbundenen Menge. Dabei meint commercium den Umgang der Leistungen (das ist, im weitesten Verstand, der Verkehrskreis des Wirtschaftens); connubium die Einung der Gattung im Insgesamt der Heiratskreise, der Ehen, Familien, Verwandtschaft und Geschlechterfolge.âcite-ref-18[18]
Der Begriff des Volkskörpers verschwand zwar nach 1945 weitgehend aus der politischen Sprache. Thomas Dehler etwa wollte 1951 in einer Rundfunkansprache den DGB als âbösartiges Geschwulst im deutschen Volkskörperâ bezeichnen, verzichtete aber nach Bekanntwerden des Manuskripts und Intervention des DGB bei Bundeskanzler Konrad Adenauer auf diese Formulierung.cite-ref-19[19] In der durch Gunther Ipsen, aber auch durch Gerhard Mackenroth geprĂ€gten deutschen Bevölkerungsgeschichtsschreibung hingegen blieb der Begriff des Volkskörpers bis in die 1970er Jahre prĂ€sent. Wolfgang Köllmann etwa knĂŒpfte bewusst an seinen Lehrer Ipsen an, als er in seiner Bevölkerungsgeschichte von 1972 âVolkskörperâ als analytischen Begriff verwendete.cite-ref-20[20]
Literatur
âą Antoine de Baecque: Le Corps de lâhistoire. MĂ©taphores et politique (1770â1800). Paris 1993.
âą Thomas Bryant: Der deutsche âVolkskörperâ im Spannungsfeld zwischen âVolksgesundheitâ und âVolkskrankheitâ. Bevölkerungswissenschaftliche Pathologisierungsparadigmen und biopolitische Medikalisierungsstrategien zur demographischen Alterung im 20. Jahrhundert, in Virus. BeitrĂ€ge zur Sozialgeschichte der Medizin 9, 2010, Hg. Verein fĂŒr Sozialgeschichte der Medizin, Wien. Leipziger UniversitĂ€tsverlag ISSN 1605-7066 S. 11â24 Heftinhalt (PDF; 504 kB).
âą Moritz Föllmer: Der âKranke Volkskörperâ. Industrielle, hohe Beamte und der Diskurs der nationalen Regeneration in der Weimarer Republik. In: Geschichte und Gesellschaft 27, 2001, S. 41â67.
âą Rainer Guldin: Körpermetaphern. Zum VerhĂ€ltnis von Politik und Medizin. WĂŒrzburg 2000.
âą Thorsten Halling, Julia SchĂ€fer, Jörg Vögele: Volk, Volkskörper, Volkswirtschaft â Bevölkerungsfragen in Forschung und Lehre von Nationalökonomie und Medizin. In: Rainer Mackensen, JĂŒrgen Reulecke (Hrsg.): Das Konstrukt âBevölkerungâ vor, im und nach dem âDritten Reichâ. Wiesbaden 2005, S. 388â428.
âą Boaz Neumann: The Phenomenology of the German Peopleâs Body (Volkskörper) and the Extermination of the Jewish Body. In: New German Critique 36 (2009), S. 149â181.
âą Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus. Berlin 1998.
âą Justus H. Ulbricht: âFranzösische Krankheitâ oder: Politische Gefahren am âdeutschen Volkskörperâ. Diskurse ĂŒber die Krankheit der Epoche im weltanschaulichen Schrifttum des Wilhelminismus. In: Wissenschaftliche Zeitschrift der Technischen UniversitĂ€t Dresden 47, Heft 3, 1998, S. 59â64.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Zusammenfassend Klaus Bergdolt: Mikrokosmos und Makrokosmos. Der menschliche Körper als staatstheoretisches Modell. In: Otto Depenheuer (Hrsg.): Staat und Schönheit. Möglichkeiten und Perspektiven einer Staatskalokagathie. VS Verlag, Wiesbaden 2005, S. 131â144.
cite-note-22. â volkskörper. In: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Hrsg.): Deutsches Wörterbuch. Band 26: VescheâVulkanisch â (XII, 2. Abteilung). S. Hirzel, Leipzig 1951, Sp. 486 (woerterbuchnetz.de).
cite-note-31. Adolf Stöcker: Christlich-Sozial. Reden und AufsÀtze. 2. Auflage. Berlin 1890, S. 399.
cite-note-44. â Klaus Holz: Die antisemitische Konstruktion des âDrittenâ und die nationale Ordnung der Welt. In: Christina von Braun, Eva-Maria Ziege (Hrsg.): Das âbeweglicheâ Vorurteil. Aspekte des internationalen Antisemitismus. WĂŒrzburg 2004, S. 57â61.
cite-note-55. â Hallig, SchĂ€fer u. Vögele: Volk, Volkskörper, Volkswirtschaft. S. 388 f.
cite-note-66. â Wilhelm Schallmayer: BeitrĂ€ge zu einer Nationalbiologie. Nebst einer Kritik der methodologischen EinwĂ€nde und einem Anhang ĂŒber wissenschaftliches Kritikerwesen. Hermann Costenoble, Jena 1905, S. 88.
cite-note-72. Wilhelm Schallmayer: BeitrĂ€ge zu einer Nationalbiologie. Nebst einer Kritik der methodologischen EinwĂ€nde und einem Anhang ĂŒber wissenschaftliches Kritikerwesen. Hermann Costenoble, Jena 1905, S. 65.
cite-note-88. â Theodor Lewald: Sport, deutsche Wirtschaft und Volksgesundheit: ein Beitrag zum Wirtschaftsprogramm der Reichsregierung. Vortrag, gehalten vor der Industrie- und Handelskammer in Berlin am 2. MĂ€rz 1926; vgl. Arnd KrĂŒger, Rolf Pfeiffer: Theodor Lewald und die Instrumentalisierung von LeibesĂŒbungen und Sport. Uwe Wick, Andreas Höfer (Hrsg.): Willibald Gebhardt und seine Nachfolger (= Schriftenreihe des Willibald Gebhardt Instituts, Band 14). Meyer & Meyer, Aachen 2012, ISBN 978-3-89899-723-2, S. 120â145.
cite-note-99. â Friedrich Burgdörfer: Volk ohne Jugend. Geburtenschwund und Ăberalterung des deutschen Volkskörpers. Ein Problem der Volkswirtschaft â der Sozialpolitik der nationalen Zukunft. Berlin 1932, S. 218, 143.
cite-note-1010. â Beispiele bei Schmitz-Berning: Vokabular, S. 668.
cite-note-1111. â Arthur GĂŒtt, Ernst RĂŒdin, Falk Alfred Ruttke: Gesetz zur VerhĂŒtung erbkranken Nachwuchses. MĂŒnchen 1934, S. 5.
cite-note-1212. â Wilhelm Stuckart, Hans Globke: Kommentar zur deutschen Rassengesetzgebung, Bd. 1. C.H. Beck, MĂŒnchen 1936, S. 5; zitiert bei Saul FriedlĂ€nder: Das Dritte Reich und die Juden. Erster Band: Die Jahre der Verfolgung. C.H. Beck, MĂŒnchen 1998, S. 170.
cite-note-133. Zit nach Thomas Bryant: âVolk ohne Jugendâ als âdemographisches Dramaâ. Der Bevölkerungsstatistiker Friedrich Burgdörfer im Wechselspiel zwischen wissenschaftlicher Publizistik und popularisierter Wissenschaft (1909â1933). In: Patrick Krassnitzer, Petra Overath (Hrsg.): Bevölkerungsfragen. Prozesse des Wissenstransfers in Deutschland und Frankreich (1870â1939). Berlin/Köln/Weimar 2007, S. 52.
cite-note-1414. â Hallig, SchĂ€fer u. Vögele: Volk, Volkskörper, Volkswirtschaft. S. 389.
cite-note-1515. â Carsten Klingemann: Konzeption und Praxis sozialwissenschaftlicher Bevölkerungswissenschaft in ihren Beziehungen zu Raumforschung und Geopolitik im Dritten Reich. In: Ders.: Soziologie und Politik. Sozialwissenschaftliches Expertenwissen im Dritten Reich und in der frĂŒhen westdeutschen Nachkriegszeit. Wiesbaden 2009, S. 165â191.
cite-note-1616. â Axel FlĂŒgel: Ambivalente Innovation. Anmerkungen zur Volksgeschichte. In: Geschichte und Gesellschaft, 26, 2000, S. 653â671, hier S. 669.
cite-note-1717. â Zit. nach Carsten Klingemann: Soziologie und Politik. Sozialwissenschaftliches Expertenwissen im Dritten Reich und in der frĂŒhen westdeutschen Nachkriegszeit. Wiesbaden 2009, S. 376.
cite-note-1818. â Zit. nach Christian Sehested von Gyldenfeldt: Gunther Ipsen zu Volk und Land. Versuch ĂŒber die Grundlagen der Realsoziologie in seinem Werk. MĂŒnster 2008, S. 257, 325 ff.
cite-note-1919. â Udo Wengst: Thomas Dehler 1897â1967. Eine politische Biographie. MĂŒnchen 1997, S. 191.
cite-note-2020. â Jörn Sieglerschmidt: Bevölkerungsgeschichte. In: GĂŒnther Schulz et al. (Hrsg.): Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Arbeitsgebiete â Probleme â Perspektiven. 100 Jahre Vierteljahrschrift fĂŒr Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Stuttgart 2004, S. 259 f.